IIEF-5 Erektions-Selbsttest
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Wie war es in den letzten 6 Monaten?
Bitte beantworten Sie die folgenden 5 Fragen ehrlich mit Blick auf die vergangenen 6 Monate. Ihre Antworten werden nicht gespeichert und nicht übertragen.
Remarque : Les valeurs affichées sont à titre indicatif et ne remplacent pas un avis médical. Pour toute question de santé, veuillez consulter un professionnel de la santé.
IIEF-5: Das Standard-Instrument zur Einschätzung der Erektionsfähigkeit
Der IIEF-5 (International Index of Erectile Function, Kurzform) — auch als SHIM (Sexual Health Inventory for Men) bekannt — ist das international am häufigsten verwendete Screening-Instrument zur Einschätzung der Erektionsfähigkeit. Entwickelt 1999 von Raymond Rosen und Kollegen, fasst er fünf Kernaspekte in einem präzisen Fragebogen zusammen. Er ist in zahlreichen Sprachen validiert und Standard in urologischen Praxen weltweit.
Jede der fünf Fragen wird mit 1 bis 5 Punkten bewertet, die Summe liegt zwischen 5 und 25. Ein Wert von 22 bis 25 spricht gegen eine erektile Dysfunktion, niedrigere Werte deuten auf eine zunehmende Ausprägung hin. Der Test ist ein Screening — er ersetzt keine ärztliche Diagnose, gibt aber einen zuverlässigen ersten Anhaltspunkt.
Erektionsstörungen — häufig und gut abklärbar
Erektionsstörungen sind weit verbreitet: Etwa jeder fünfte Mann über 30 und mehr als die Hälfte der Männer über 60 sind zeitweise betroffen. Sie sind ein häufiges medizinisches Thema und in den meisten Fällen gut abklärbar. Wichtig zu wissen: Eine Erektionsstörung ist oft kein isoliertes Problem, sondern kann ein früher Warnhinweis auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen sein.
Körperliche Ursachen: Durchblutungsstörungen, Bluthochdruck, Diabetes mellitus, erhöhte Blutfette, hormonelle Störungen (z. B. Testosteronmangel), neurologische Erkrankungen sowie Nebenwirkungen bestimmter Medikamente. Auch Rauchen, hoher Alkoholkonsum und Übergewicht erhöhen das Risiko deutlich.
Psychische Faktoren: Stress, Leistungs- und Versagensängste, depressive Verstimmungen oder Konflikte in der Partnerschaft können Erektionsstörungen auslösen oder verstärken. Häufig wirken körperliche und seelische Faktoren zusammen. Deshalb gehört zu einer sinnvollen Abklärung immer auch ein ärztliches Gespräch.
Was tun bei einem auffälligen Ergebnis?
Ein niedriger Wert ist kein Grund zur Panik, aber ein guter Anlass, das Thema ärztlich abklären zu lassen. Die Ärztin oder der Arzt kann körperliche Ursachen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder einen Hormonmangel prüfen — das ist auch für Ihre allgemeine Gesundheit wichtig.
Oft helfen bereits Änderungen des Lebensstils: regelmäßige Bewegung, Rauchstopp, weniger Alkohol, Gewichtsreduktion und Stressabbau. Ob darüber hinaus eine weitere Behandlung sinnvoll ist und welche, entscheidet die Ärztin oder der Arzt individuell nach einer Untersuchung.
Erektionsstörungen und Herzgesundheit — ein wichtiger Zusammenhang
Eine Erektion hängt maßgeblich von einer guten Durchblutung ab. Weil die Blutgefäße im Penis vergleichsweise klein sind, können sich Gefäßveränderungen dort früher bemerkbar machen als etwa am Herzen. Studien zeigen: Bei vielen Männern gehen Erektionsstörungen einer koronaren Herzerkrankung um mehrere Jahre voraus. Eine ED kann deshalb ein früher Warnhinweis sein — und ein Anlass, Herz-Kreislauf-Risiken ärztlich prüfen zu lassen.
Die gute Nachricht: Was dem Herz-Kreislauf-System hilft, hilft meist auch der Erektionsfähigkeit. Regelmäßige Bewegung, ein gesundes Gewicht, Rauchverzicht, moderater Alkoholkonsum und eine gute Einstellung von Blutdruck, Blutzucker und Blutfetten wirken sich oft positiv auf beides aus. Deshalb lohnt sich bei einem auffälligen Testergebnis der Blick auf die allgemeine Gefäßgesundheit — nicht nur auf das Symptom.
Online-Beratung bei docto24
docto24 bietet eine vertrauliche ärztliche Online-Beratung bei Erektionsstörungen. Im Gespräch klären unsere Ärztinnen und Ärzte mögliche Ursachen und besprechen mit Ihnen geeignete nächste Schritte. Die Entscheidung über eine Behandlung trifft immer die Ärztin oder der Arzt nach individueller Einschätzung.
Häufige Fragen zum IIEF-5
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Quellen & wissenschaftliche Grundlagen
- Rosen et al. (1999) — IIEF-5 / SHIM— Entwicklung und Validierung des IIEF-5 (Int J Impot Res).
- EAU — Guideline Sexual and Reproductive Health— Europäische Leitlinie zu Diagnostik und Therapie der erektilen Dysfunktion.
- DGU — Deutsche Gesellschaft für Urologie— Fachgesellschaft für urologische Diagnostik und Behandlung.
Die hier eingesetzten Berechnungen folgen den genannten Leitlinien. Sie ersetzen keine ärztliche Beratung.